Sie sind hier:

Einwohnerversammlungen

Die Einwohnerversammlungen finden nicht regelmäßig statt, sondern nur zu besonderen Anlässen. Die Termine werden rechtzeitig hier veröffentlicht.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie zu einer Informationsveranstaltung für die Beiräte Hemelingen und Osterholz zum Planungsstand der verkehrstechnischen Untersuchung "Straßenbahn im Bremer Osten" einladen. Auf Grundlage der Beteiligungsrunde im Februar 2025 sind nun erste Pläne einsehbar. Zu jedem Thema wird eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner vor Ort sein. Es handelt sich um eine Veranstaltung, die auch gleichzeitig eine öffentliche Informationsveranstaltung ist.

Mo., 22.06.2026, 17:00 - 19:30 Uhr

Veranstaltungsort
Kantine des Martinshofs
Georg-Gries-Straße 1
28329 Bremen

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da es kein festes Programm gibt, können Sie während der Öffnungszeiten beliebig vorbeischauen. Zu jedem Thema wird immer eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner vor Ort sein.

Alle Hinweise aus den Beteiligungsrunden und aus DIPAS wurden verarbeitet und sind in die weiteren Planungsphasen eingeflossen. Derzeit werden aufbauend auf dieser Grundlage die Vorzugsvarianten in einem mehrstufigem Verfahren herausgearbeitet. Für diese Varianten werden aktuell die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit ermittelt.

Weitere Informationen erhalten Sie auch hier

Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Referat 41 – Verkehrsprojekte
Contrescarpe 72
28195 Bremen

Telefon: 0421 - 361 – 6467
E-Mail: strassenbahn-ost@bau.bremen.de
Internet: www.bau.bremen.de

Auszug aus dem Maßnahmenkonzept des VEP

VEP-Maßnahme E.3 Straßenbahnverbindung Malerstraße: Die Straßenbahn wird vom Weserwehr über die Malerstraße nach Sebaldsbrück verlängert. Hierdurch wird eine effizientere Linienverknüpfung erreicht.
VEP-Maßnahme E.4 Straßenbahn nach Osterholz: Die Straßenbahn wird von Sebaldsbrück über die Sebaldsbrücker und Osterholzer Heerstraße zur Hans-Bredow-Straße verlängert.

Zum Hintergrund:

Die Straßenbahn ist in Bremen nicht nur ein Kernelement eines weiter zu entwickelnden zukunftsfähigen Mobilitätsangebotes, sondern zugleich auch Standortfaktor für die Entwicklung von Quartieren wie Wohnungsbaustandorten und zentraler Bestandteil des öffentlichen Raumsystems der wachsenden Großstadt. Der Bremer Stadtteil Osterholz hat ca. 38.000 Einwohner und besteht aus den Ortsteilen Blockdiek, Ellener Feld, Ellenerbrok-Schevemoor, Tenever und Osterholz. Der Bremer Stadtteil Hemelingen hat ca. 43.000 Einwohner und besteht aus den Ortsteilen Hastedt, Sebaldsbrück, Hemelingen, Arbergen und Mahndorf.

Die Straßenbahnlinien der BSAG beschreiben ein radial auf die Bremer Innenstadt ausgerichtetes Netz aus Durchmesserlinien mit drei zentralen Umsteigepunkten (Hauptbahnhof, Domsheide und Am Brill). Die Linien sind im Wesentlichen geradlinig geführt und entweder in Ost-West-Richtung (Linien 2, 3 und 10) oder Nord-Süd-Richtung (Linien 1, 4, 5, 6 und 8) orientiert.
Die oben genannten Stadtteile sind an das Straßenbahnnetz angeschlossen; die Linie 1 führt seit Ende der 1960er-Jahre vom Hauptbahnhof kommend über den Stadtteil Vahr in den Stadtteil Osterholz. Die Verlängerung über Osterholz hinaus nach Mahndorf ist 2014 in Betrieb genommen worden.

Die Linien 2 und 10 führen von der Innenstadt bzw. dem Hauptbahnhof kommend durch die Östliche Vorstadt und Hastedt nach Sebaldsbrück. Die Linie 3 führt von der Innenstadt kommend durch die Östliche Vorstadt nach Hastedt zum Weserwehr. Am Ende der östlichen Streckenäste dieser Linien setzen Maßnahmen zur Streckenverlängerung aus dem Verkehrsentwicklungsplan an.

In Bremen gilt der 2014 beschlossene Verkehrsentwicklungsplan 2025 (VEP), der 2021 in Teilen fortgeschrieben wurde. In dieser Teilfortschreibung wurden die Straßenbahnmaßnahmen nicht erneut untersucht, aber in der finalen Abstimmung des Handlungskonzepts des VEP 2025 übernommen und bestätigt. Mit dem VEP wird der strategische Rahmen für die zukünftige Verkehrsentwicklung in Bremen abgesteckt. Der Prozess wurde durch den Projektbeirat mit Akteuren aus Verbänden, Verwaltung und Politik kontinuierlich begleitet. Alle relevanten Personen- und Wirtschaftsverkehre und alle Verkehrsmittel wurden in die Untersuchung und Maßnahmenauswahl einbezogen.